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QR-Code Schnitzeljagd durch Frankfurt

23.11.2010

Im Oktober fand die 1. offizielle Frankfurter QR-Code-Schnitzeljagd durch die Innenstadt statt. Organisiert wurde das Event von der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH, dem Frankfurter EXPLORAmuseum, dem Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main und dem QR-Code-Experten Steffen Schilke.

Ein Code für Fankfurt
DENSO: Erfinder des QR-Codes
QR-Code Schnitzeljagd durch Frankfurt

Ein Code für Fankfurt

Weil sich in QR-Codes kurze Texte, Geodaten oder Internetlinks kodieren lassen, eignen sie sich ideal für eine Schnitzeljagd mit Mobiltelefon. Das dachten sich auch die Veranstalter der 1. offiziellen Frankfurter QR-Code-Schnitzeljagd. Start der rund eineinhalb Stunden langen Tour durch Frankfurt war der Hauptbahnhof. Mehrere Wochen lang waren insgesamt zwölf QR-Codes an zwölf Stationen in DIN-A4-Größe versteckt, die zur nächsten Fundstelle leiteten. An jeder einzelnen musste eine Frage beantwortet werden. Die richtige Kombination der Lösungsbuchstaben ergab am Ende das Lösungswort für das Gewinnspiel. Fast entlang der gesamten Route fuhren Busse, Straßen- und U-Bahnen. Das RMV-HandyPortal (www.rmv.de) hielt für die "Schnitzeljäger" immer die schnellste Verbindung oder den passenden Fußweg bereit.

DENSO: Erfinder des QR-Codes

Der QR-Code wurde im Jahr 1994 als zweidimensionaler Code von DENSO entwickelt. QR steht für Quick Response und bezieht sich auf die extrem schnelle Dekodierung der Informationen. Der QR-Code kann bis zu 7.089 numerische Zeichen umfassen und benötigt trotzdem nur 10 Prozent der Fläche eines Standard-Barcodes. QR-Codes lassen sich mit entsprechender Software mit modernen Handys lesen und eröffnen faszinierende Möglichkeiten der „Virtual Reality“: Umfassende Informationen über Sehenswürdigkeiten können so direkt auf dem Mobiltelefon abgerufen werden, man kann sich die Abfahrtszeiten der nächstgelegenen Straßenbahn anzeigen lassen oder schlicht durch die Stadt leiten lassen.

Steffen Schilke will Frankfurt zum Vorreiter der kleinen schwarz-weißen Quadrate machen. „Sie sind flexibler einsetzbar und beim scannen fehlerunabhängiger als die Streifen-Barcodes auf Verpackungen“, sagt der Frankfurter EDV-Fachmann. Frankfurt ist auf dem Weg zur „Digital City“ und möchte diese Technik als eine der ersten Städte Europas gezielt nutzen.